Fallas in Denia 15. bis 19. März 2017

Was sind Fallas?

Jedes Jahr im März empfängt Denia den Frühling mit dem Fallas Fest auf besondere Art.

 

Hauptattraktion sind teils haushohe Skulpturen aus Pappmaché und anderen brennbaren Materialien, die am letzten Tag des Festes feierlich angezündet werden. Sie heißen ebenfalls Fallas und haben dem Fest seinen Namen gegeben.

 

 Die Denianer feiern aus vollem Herzen; ihr umgängliches und herzliches Wesen lädt dazu ein, Denia zu besuchen und ein Fest mitzufeiern, das alles Negative verbrennt und aus der Asche neu geboren wird, um die neue Jahreszeit willkommen zu heißen.

 

Täglich um 14.00 Uhr wird eine spektakuläre Mascletà am Placa Glorieta abgeschossen. Böller und Knallkörper folgen in immer schnellerem Rhythmus aufeinander, bis beim abschließenden Höhepunkt der Boden bebt und der Schießpulverrauch den Platz überzieht. Spanier lieben ihr Feuerwerk. So ist an Geruhsamkeit in der Fallas Zeit nicht zu denken. Die Falleros ziehen singend und tanzend durch die Stadt, während es an allen Ecken und Enden rumst und poltert.

 

Das Ende der Fallas wird durch La Cremà - die Verbrennung eingeläutet.

 

 

Am Abend des 19. März gehen alle Figuren, ob von jung oder alt gebaut, in Flammen auf.

 

Ab 22 Uhr beginnt die Verbrennung der Figuren der Kinder. Zwei Stunden später brennen dann die größeren Figuren. Begleitet wird die Verbrennung von der Explosion zahlreicher Feuerwerkskörper, die Denia mit Lärm, Licht und Farbe erfüllen und die Verbrennung der letzten Fallas-Figur der Stadt und damit das Ende des Festes einläutet.

 

Ursprung der Fallas

Wenn sich der Frühling ankündigte und nicht mehr bei Dunkelheit gearbeitet werden musste, verbrannten die Handwerker in den Straßen der Stadt vor ihren Werkstätten die parots, mehrarmige Lampengestelle aus Holz, die sie im Winter zur Beleuchtung benutzt hatten. Um das Feuer zu schüren, sammelten sie Holzreste und altes Gerümpel aus der ganzen Nachbarschaft. Später wurde dem parot mit Lumpen und einem Hut, der als Kopf diente, eine menschliche Gestalt verliehen. So entstand der ninot.(Puppe)

Aus den Puppen wurden nach und nach dreidimensionale Kunstwerke, die, aus Holz, Gips und Pappe gefertigt, jeweils ein bestimmtes Thema aufgreifen und karikieren. Heute sind die größten Skulpturen haushohe Gebilde, die oft mehr als zehn Tonnen wiegen und teilweise über 100.000 Euro kosten. Jedes Jahr gibt es in Valencia einen Wettbewerb, bei dem die Bevölkerung die besten Fallas und die beliebteste Einzelfigur (ninot, Puppe auf Valencianisch) wählt. Diese Figur wird dann als Miniatur reproduziert und kommt ins Museum.

 

 

Der Termin für diese Verbrennung  (cremà) ist  im Laufe der Zeit auf den Tag des Heiligen Josef (San José) am 19. März gelegt worden. Da Josef, der Ziehvater Jesu von Nazaret, wie auch sein Sohn Zimmermann war, gilt er in Spanien als Schutzpatron der Zimmerleute.


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Impressionen

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Seid gesegnet.

 

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